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Kaufberatung rund um Gaming-Computer

Dank Twitch-Streaming und E-Sports boomt das Gaming-Hobby wie nie zuvor. Doch auf welche Punkte kommt es bei PC und Co. an? Ist auch ein günstiger Einsteiger-Tower mit starker Grafikkarte aktuellen 3D-Spielewelten gewachsen? Worauf gilt es, im Komponenten-Wirrwarr zu achten? Unsere Kaufberatung bringt Licht ins Dunkel: Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Gaming-Computer – von der richtigen Hardware bis zum passenden Zubehör.


Browser-Gamer: Sie leben Ihren Spieltrieb am liebsten in Puzzle-Game, Farm-Simulator oder Fußball-Manager aus? Sie spielen meist direkt im Internet-Browser und in Ihren sozialen Netzwerken? Dann ist der Kauf eines speziellen Gaming-Computers mit dedizierter Grafikkarte nicht nötig. In der Regel genügt der Grafikchip des Hauptprozessors für flüssigen Spielspaß. 

Unser Tipp: Intel® Core™ i3 Prozessoren 

Gelegenheitsspieler: Bevorzugen Sie Spiele abseits des Browsers wie "Die Sims" oder grafisch weniger anspruchsvolle Multiplayer-Online-Games (MMOs), wählen Sie aus zahlreichen günstigen Gaming-Computern Ihren Favoriten. Besonders, wenn Sie geringe Aufrüst-Ambitionen haben und ohne aufwändige Grafik-Filter leben können, werden Sie bei Notebook und PC gleichermaßen fündig. 

Unser Tipp: Intel® Core™ i5 Prozessoren oder Intel® Core™ i3 Prozessoren der K-Serie

Anspruchsvolle Spieler: Wenn Sie Ihren Geldbeutel nicht zu stark belasten, aber jedem Spiel gewachsen sein möchten, greifen Sie zum Gaming-PC für rund 1.000 Euro. Da diese oft über aktuelle Grafikkarten verfügen, bleibt Ihnen kein Gaming-Hit vorenthalten – nur auf einige Details wie Raytracing oder 4K-Auflösung müssen Sie verzichten. Notebooks mit vergleichbarer Leistung sind meist teurer. 

Unser Tipp: Intel® Core™ i7 Prozessoren oder Intel® Core™ i5 Prozessoren der K-Serie 

Power-Gamer: Sie bevorzugen maximale Gaming-Performance, bei der sich selbst mit allen Effekten kein Ruckeln einschleicht? Sie möchten ohne Kompromisse streamen? Dann führt kein Weg am preisintensiven PC-System vorbei. Dank Übertaktungs-Optionen und Highspeed-Netzwerkverbindung geht den Gaming-Towern in keiner Situation die Puste aus, während zahlreiche Steckplätze und Anschlüsse zum Nachrüsten einladen. 

Unser Tipp: Intel® Core™ i7 Prozessoren der K-Serie, X-Serie oder Intel® Core™ i9 Prozessoren


Das Gaming-Notebook: Sie möchten auf Couch oder Balkon spielen? Wenn Sie nach Flexibilität im Gaming-Alltag suchen, liegen Sie mit einem Notebook richtig. Auf Wunsch genießen Sie Ihre Spiele somit auch mehrere Stunden fernab jeder Steckdose. Darüber hinaus sparen Sie sich beim Kauf eines Notebooks die Anschaffung eines separaten Monitors und können in mehr Leistung investieren. Besonders für Gelegenheitsspieler stellen Gaming-Notebooks im unteren Preissegment eine lohnenswerte Alternative zum Tower-PC dar. Möchten Sie einen Gaming-Monitor für mehr Display-Größe und Spitzenauflösung anschließen, achten Sie auf Bildsynchronisations-Technologien wie G-Sync von NVIDIA.

Der Gaming-PC: Die meisten Gamer schwören auf den bewährten Power-Tower, schließlich bieten PC-Systeme besonders im High-End-Bereich die beste Leistung. Gaming-PCs präsentieren sich zudem als zukunftssicher, denn bei Bedarf können Sie veraltete Komponenten jederzeit aufrüsten oder austauschen. Auch in puncto Sound haben PCs die Nase vorn: Mit der richtigen Soundkarte und Anlage halten Sie sich alle Optionen für perfekten Raumklang offen. Die Nachteile eines PC-Systems zeigen sich vor allem bei Platzproblemen in Ihrem Gaming-Refugium oder auf der Suche nach optischer Diskretion. Hier greifen Sie zu Mini-PCs im kompakten Format.


Grafikkarte: Der in Ihrer Grafikkarte verbaute Prozessor (GPU) stellt die wichtigste Komponente Ihres Gaming-Computers dar. Besonders Recheneinheiten-Anzahl (Cores), Speichergröße und -anbindung sind entscheidend, wenn Sie Wert auf eine hohe Framerate und spektakuläre Effekte legen. Gute Leistung für Einsteiger liefern zum Beispiel Grafikkarten mit 2 Gigabyte, für höhere Ansprüche empfehlen wir mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Hauptprozessor: Der Prozessor (CPU) Ihres PCs oder Notebooks vertraut auf ein perfektes Zusammenspiel mit Ihrer Grafikkarte, weshalb beide auf gleichem Performance-Niveau arbeiten sollten. So kann eine starke CPU durch schwache Grafik ausgebremst werden und umgekehrt. Anspruchsvolle Spieler greifen hier zu Quad-Core-Prozessoren mit rund 3 Gigahertz Taktung, Power-Gamer nehmen etwas mehr. 

Arbeitsspeicher: Bei der Frage nach ausreichend Arbeitsspeicher (RAM) findet die Prämisse "Viel hilft viel" weniger Anwendung. Hier genügen selbst für grafikintensive Spiele 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Zusätzliche Erweiterungen bringen kaum noch eine spürbare Verbesserung des Spieltempos. Browser- und Gelegenheitsspielern reichen 8 Gigabyte, solange das Betriebssystem nicht zu viele Ressourcen einnimmt. 

Festplatte: Klassische Festplatten (HDDs) stellen beim Gaming ebenfalls einen Bremshebel dar. Der Einbau einer SSD mit PCIe oder SATA bringt hier eine spürbare Beschleunigung von Speicherzugriffen, wenn Sie Betriebssystem, Programme und Spiele darauf installieren. Hybrid-Lösungen mit kleinerem SSD-Cache sind zwar günstiger, beschleunigen aber nur häufig wiederkehrende Ladeprozesse etwa von Multiplayer-Karten.

Unser Tipp für SSD-Speed zum kleine Preis: Intel® Optane™


Eigenbau oder Komplett-System? Die Vorteile, den Gaming-PC selbst zusammenzubauen, liegen auf der Hand: Zum einen haben Sie die Möglichkeit, alle Komponenten genau auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen, zum anderen ist der Eigenbau in der Regel günstiger. Beim Kauf eines Komplett-PCs sparen Sie sich hingegen den Zeitaufwand und können sicher sein, dass Software und Hardware perfekt aufeinander abgestimmt sind – Treiberprobleme ausgeschlossen. 

Die richtigen Komponenten: Abseits der Hauptkomponenten sollte das Gehäuse über ausreichend Lüfter verfügen, die CPU und GPU bei Voll-Last unterstützen – je größer umso besser und leiser. Achten Sie beim Mainboard weiterhin auf den richtigen Sockel für Ihren bevorzugten Prozessor sowie ausreichend SATA-3- und USB-Anschlüsse oder möglichen Platz für eine zweite Grafikkarte. Die Stärke des Netzteils sollte zudem den Strom-Ansprüchen der Grafikkarte genügen. 


Auflösung & Oberfläche: Die beste Grafikleistung nutzt wenig, wenn das Display bei der Auflösung schwächelt. Abseits der meisten Browser-Games liegen Sie nach wie vor mit Full HD richtig – 1.920 mal 1.080 Pixel bei 16:9. Eine hohe Blickwinkel-Stabilität garantiert zudem bequemes Gaming aus jeder Sitzposition, während eine matte Display-Oberfläche störende Reflexionen ausschließt. Glänzende Displays zeichnen sich hingegen durch stärkere Kontraste und sattere Farben aus. Wichtig ist, dass die Display-Auflösung zur PC-Spezifikation passen muss.

Reaktion & Bildsynchronisation: Besonders beim High-End-Gaming ist eine schnelle Reaktionszeit entscheidend, die für rasante und scharfe Bewegungen auf dem Bildschirm sorgt. Hier überzeugen aktuelle Displays mit 5 Millisekunden oder weniger. Auch eine hohe Bildwiederholungsrate liefert flüssigeres Gameplay – 60 Hertz sind Standard, 144 Hertz Profi-Niveau. Reibungslose Kommunikation zwischen Monitor und Grafikkarten stellen zudem G-Sync von NVIDIA und (G-Sync meist mit abdeckend) FreeSync von AMD. Hier passt sich die Bildwiederholungsrate dynamisch dem Inhalt auf dem Bildschirm an, sodass Bildfehler und Verzögerungen vermieden werden, aber Grafikkarte und Monitor müssen die gleiche Technologie unterstützen.


Die richtige Maus: Eine optimale Gaming-Maus zeichnet sich durch umfangreiche Anpassungs-Möglichkeiten bei Treibern und Genauigkeit aus. Hohe maximale DPI-Werte sprechen dabei für eine sehr präzise Steuerung, zudem sollten viele zusätzliche Tasten für Makros und Co. vorhanden sein. Eine gute Ergonomie und Features wie angeraute Seiten garantieren dauerhaften Gaming-Komfort, während ein stark gerastertes Mausrad versehentliches Scrollen verhindert.

Das richtige Keyboard: Wie Mäuse zeichnen sich auch Gaming-Tastaturen durch viele, frei belegbare Sondertasten aus. Wenn Sie häufig zwischen Spielen wechseln, profitieren Sie darüber hinaus von einstellbaren Profilen – eine Tastenbelegung für Game A, eine für Game B. Viele Power-Gamer bevorzugen weiterhin mechanische Keyboards, da die Präzision durch besseres Tasten-Feedback erhöht wird. Mit Klick oder ohne? Der Hersteller Logitech bietet hier zahlreiche Varianten. 

Das richtige Headset: Besonders in Multiplayer-Matches hilft Mehrkanal-Ton gegenüber Stereo beim Analysieren Ihrer Umgebung. Geschlossene Kopfhörer mit Noise-Cancelling stellen dabei sicher, dass störende Geräusche um Sie herum ausgeblendet werden. Auch das Mikrofon Ihres Headsets sollte Umgebungsgeräusche ignorieren und sich durch präzise Aktivierung und sauberen Klang auszeichnen. Ein bequemes wie leichtes Design punktet bei langen Gaming-Sessions.


G-Sync: Eliminiert Bildschirm-Tearing und minimiert ruckelnde Bilder sowie Eingabelatenzen.

Batteryboost: Bietet die nötige Leistung und Akkulaufzeit, um Ihre Gegner auszuschalten.

Ansel: Screenshots und 360°-Ansichten während des Gameplays kreieren Sie via Ansel-Technologie.



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Zuletzt aktualisiert am 09.04.2019 von Cyberport-Redaktion