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PC & Desktop-PC

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Wie findet man den passenden PC?

Irgendwann ist immer die Zeit gekommen. Der Abschied ruft. Sei es, weil er frühzeitig verblichen ist, weil die Leistung zu sehr nachgelassen hat oder weil er einfach nicht mehr auf dem neusten Stand ist. Und dann? Ein neuer PC muss her. Die Preisfrage: Welcher? Worauf sollten Sie achten? Die Auswahl ist schier erdrückend. Hersteller von Dell bis HP, von Acer bis Lenovo buhlen um jeden erdenklichen Kunden. Und dann lockt auch noch Apple. Keine Sorge, wir geben einen kleinen Einblick in die Welt der Computer, damit Sie die für Sie richtige Wahl treffen.

Warum ein neuer Desktop-PC Sinn macht

Gerade was Ladezeiten angeht, hat sich dank SSD-Speicher viel getan. PC-Systeme starten nun in weit unter einer Minute und auch große Programme sind schnell einsatzbereit. Und auch die allgemeine System-Ausstattung und -Performance ist viel besser geworden. Smartphone-Fotos vom HUAWEI P30 Pro benötigen bis zu 70 Megabyte pro Foto – bei einer 500 GB HDD kommen Sie schnell an die Grenzen. Viele Webseiten sind inzwischen sehr komplex und fordern den Prozessor heraus, während gerade der Chrome-Browser große Anforderungen an System und Arbeitsspeicher stellt. Vom Gaming ganz zu schweigen, denn hier wird grundsätzlich sehr viel Leistung benötigt.

Verwenden Sie das Betriebssystem Microsoft Windows XP, sind Sie großen Risiken ausgesetzt. Das 2001 veröffentlichte Betriebssystem wird schon lange nicht mehr mit Sicherheits-Updates versorgt. Ganz zu schweigen davon, dass XP auch in Sachen Interface und Benutzerfreundlichkeit im Jahr 2001 stecken geblieben ist. Und auch mit Windows 7 setzen Sie auf ein veraltetes Pferd. Das 2009 eingeführte System erhält großzügige 10 Jahre Software-Support, danach sind Sie aber auf sich gestellt.

Sicher, in gewissen Grenzen kann auch das Aufrüsten und Updaten des alten PCs sinnvoll sein – Windows 10 ist schnell installiert und eine Grafikkarte kann getauscht werden. Doch je nach vorhandener Hardware bleibt kein Stein auf dem anderen, denn die richtig schnellen SSDs benötigen den M.2-Anschluss, den alte Mainboards nicht besitzen. Mit dem neuen Mainboard folgen Prozessor, Arbeitsspeicher und womöglich auch das Netzteil. Überhaupt, das Netzteil: Alterserscheinungen sind keine Seltenheit und können zu defekten Komponenten und Schlimmerem führen, daher sollte es nicht bis in alle Ewigkeit verwendet werden.

Notebook oder PC? All-in-One-Computer?

In vielen Fällen reicht – von der Leistung her – auch ein gutes Notebook oder Windows-Tablet. Tastatur, Maus und Monitor können Sie da ebenfalls anschließen. Ihr Laptop dient dann als Desktop, den Sie bei Bedarf mitnehmen. Kein Wunder, dass der PC-Markt schrumpft. Doch wenn Sie den Computer lediglich stationär nutzen möchten, die Mobilität also egal ist, dann sparen Sie mit einem Desktop-PC bares Geld und/oder erhalten mehr Leistung. Außerdem sind Desktops besser erweiterbar. Dazwischen liegen All-in-One-Lösungen: Hinter oder unter einem mehr oder weniger großen Monitor steckt ein vollwertiger Computer, meist auf Notebook-Basis. Das spart Platz und sieht elegant aus, kann aber Performance kosten. Apropos Platz sparen: Auch den guten alten Desktop gibt es in den unterschiedlichsten Formen, von groß und imposant bis klein und elegant. Ausgewählte Modelle können sogar hinter dem Monitor oder unter dem Tisch montiert werden.

Eine Alternative ist, keinen PC von der Stange zu kaufen, sondern selber zusammenzubauen. Die dafür nötigen Teile erhalten Sie bei Cyberport. Finanziell macht es wenig Sinn, allerdings ist es so wie mit IKEA-Möbeln: Ist alles zusammengebaut und funktioniert einwandfrei, dann können Sie richtig stolz auf sich sein und gewinnen Streetcreds. Glückshormone verbreiten sich im Körper und die emotionale Bindung zum gerade Erschaffenen ist größer. Außerdem gewinnen Sie so einen viel tieferen Einblick in die Funktionsweise eines Computers und können die Komponenten genauestens an Ihre Bedürfnisse anpassen. Und falls es mal doch zu Problemen kommen sollte, hilft Ihnen die Erfahrung bei der Fehlersuche.

Kurze Einführung in die Computerkunde

Damit wir auf die Einsatzzwecke und die dafür passende Hardware eingehen können, empfiehlt es sich erst einmal, zu wissen, was es gibt und worauf man achten kann.

  • Der Prozessor (CPU) ist das Gehirn des Computers. Hier werden die meisten Berechnungen durchgeführt, die dafür sorgen, dass eine Webseite dargestellt wird, Word die Rechtschreibung prüft oder Sie eine virtuelle Gaming-Welt erkunden. Waren früher Single-Core-Prozessoren üblich, die jeweils nur eine Aufgabe gleichzeitig erledigen konnten – wollten Sie Multitasken, mussten die Programme abwechselnd warten –, erledigen heutzutage mindestens zwei, meistens aber vier bis 16 Kerne Ihre Aufgaben parallel. Allerdings gibt es Grenzen, wie weit Programme Ihre Tasks verteilen können – Browser verwenden meist lediglich einen Kern und profitieren lediglich durch schnellere Kerne, solange ihnen andere Programme nicht in den Weg kommen.

  • Der CPU-Kühler soll den Prozessor davon abhalten, zu überhitzen – schließlich erzeugt die Arbeit Wärme. Unter 100 Grad sollte es auf jeden Fall bleiben, je tiefer, desto besser. Wird es dem Prozessor zu warm, fängt er an, mit verringerter Leistung zu arbeiten. Zudem übertakten sich moderne CPUs nach Möglichkeit selbst – das klappt aber nur, wenn die Temperatur stimmt. Keine einfache Aufgabe, denn üblich sind unter Last mindestens 65 Watt Verlustleistung, je nach Modell sind aber auch weit über 200 Watt möglich. Entsprechend ausgeklügelt sind die verbauten Lösungen, die vom einfachen Kühlkörper mit Lüfter obenauf über massive Brocken mit mehreren Lüftern bis hin zu Wasserkühlungen mit Radiator (wie im Auto) reichen. Die Qualität und Dimensionierung der Kühllösung hat auch eine Auswirkung auf den Lärm, den das System produziert. So kann auch ein kleiner Kühler relativ gut funktionieren – wenn sein Lüfter richtig Gas gibt. Ihre Nerven werden Ihnen nicht danken.

  • Im Arbeitsspeicher (RAM) behält der Prozessor Daten, mit denen er derzeit arbeitet. Das können Programme sein, aber auch die Bilddatei, die Sie gerade bearbeiten. Der Speicher ist flüchtig, das heißt wenn der Strom weg ist, sind auch diese Daten weg. Ist der Speicher voll, lagert das System auf im Vergleich dazu deutlich langsamere SSDs oder gar Festplatten aus. Letzteres fühlt sich wie eine angezogene Handbremse an. Schlimmstenfalls starten Programme nicht mehr oder stürzen sogar einfach ab. Daher sollte der RAM für Ihre Zwecke ausreichend dimensioniert sein.

  • Bis vor einigen Jahren dominierten Festplatten (HDDs) den nicht-flüchtigen Speichermarkt. In ihnen drehen Scheiben mehrere tausend mal pro Minute ihre Runden. Mehrere Schreib- und Leseköpfe schweben wenige Nanometer über den Scheiben und lesen die Daten aus oder schreiben neue. Das macht sie langsam beim Versuch, quer über die Scheibe verteilte Daten zu lesen, und empfindlich für Erschütterungen. Dafür ist die Kapazität sehr hoch, bis zu 16 TB HDDs sind derzeit möglich.

  • SSDs sind Speichermodule, die auf Halbleitern basieren. Im Grunde genommen sind es glorifizierte Speicherkarten bestehend aus vielen Chips, allerdings deutlich schneller und zuverlässiger. Sie sind so schnell, dass sie die bei Festplatten übliche SATA-Anbindung ausreizen. Daher macht es einen Unterschied, ob der Speicher via NVMe oder SATA angebunden wird. Ersterer schafft je nach Plattform bis zu 8.000 Megabyte pro Sekunde, während letzterer bei 500 Megabyte pro Sekunde am Ende ist. HDDs erreichen üblicherweise bis zu 200 Megabyte pro Sekunde. Ein weiterer Vorteil ist, dass es der SSD egal ist, wie die Daten verstreut sind. Zugriffszeiten sind extrem kurz, wobei Arbeitsspeicher auf einem anderen Level liegt.

  • Damit Sie auf Ihrem Bildschirm auch etwas sehen, benötigen Sie eine Grafikkarte. Diese kann im Prozessor integriert oder als Steckkarte verbaut sein. Zudem berechnen sie 3D-Grafiken für Videospiele oder unterstützen den Prozessor nach Möglichkeit bei Aufgaben, die meist der Videobearbeitung oder künstlichen Intelligenz zuzuordnen sind. Im Prozessor integrierte Lösungen wie die Intel UHD Graphics 620 sollen in erster Linie eins: kostengünstig ausreichend Leistung für einfache Aufgaben liefern, wobei es auch hier Unterschiede gibt. Die Besten sind sogar für Gaming geeignet – das betrifft hauptsächlich AMDs Ryzen, welcher von dedizierten Gaming-GPUs abgeleitete Grafik-Einheiten integriert. Dedizierte Grafikkarten verfügen über eigenen RAM und eine eigene Kühllösung. Sie bieten deutlich mehr Leistung, sodass virtuelle Welten schon fast lebensecht erscheinen. Unter Last ist der Stromverbrauch hoch und die Wärmeentwicklung enorm.

  • Das Mainboard verbindet alle Komponenten, versorgt sie mit Strom und erledigt größere und kleinere Aufgaben. Kein Wunder, dass es früher auch Motherboard genannt wurde. Die meisten Anschlüsse, die hinten am Computer liegen, laufen über das Mainboard. Und Hardware, die früher als Steckkarte optional war, ist nun Teil der Platine. Zum Beispiel die Soundkarte, die Netzwerkkarte und der WLAN-Stick. Unterschiede gibt es in der Art und Zahl der zur Verfügung gestellten Schnittstellen – wie viele USB-Anschlüsse sind vorhanden (und handelt es sich um USB 2.0, USB 3.1 oder gar USB-C), wie viel Arbeitsspeicher kann eingebaut werden und für wie viele Festplatten und Erweiterungskarten ist Platz? Auch die Qualität der Spannungsversorgung in Richtung Prozessor kann eine Rolle spielen.

  • Das Netzteil (PSU, Power Supply Unit) ist für die Stromversorgung verantwortlich. Aus Wechselspannung mit mehr oder weniger 230 Volt erzeugt es Gleichspannung mit 3,3 Volt, 5 Volt und 12 Volt. Dieser Komponente wird leider eine viel zu kleine Bedeutung beigemessen – ist Ihr System instabil, kann das durchaus am Netzteil liegen. Sterben Ihnen Komponenten? Netzteil. Fängt Ihre Wohnung Feuer? Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Qualität des abgegebenen Stroms. Spannungsspitzen können Mainboard und Co. aus dem Tritt bringen oder sogar beschädigen und zu den vorher genannten Problemen führen. Nebenbei gibt es auch noch Unterschiede bei der Effizienz eines Netzteils. So variiert der Stromverbrauch je nach Netzteil bei den gleichen Komponenten und der gleichen Last teils erheblich.

  • All diese Komponenten und noch mehr stecken im Gehäuse, dessen Gehäuselüfter dafür sorgen, dass es den Komponenten nicht zu warm wird. Ein gut durchdachter Aufbau ist daher wichtig: Kommt kühle Luft an oder blockieren schicke Glasfronten den Lufteingang? Halten Filter die Luft rein oder können die Kühlkörper schon nach ein paar Monaten nicht mehr ihrer Aufgabe nachgehen, weil ein Staubteppich alles blockiert? Wie leicht lassen sich die Filter reinigen? Wird warme Luft aus dem Computer geleitet, oder können Sie nach einer Gaming-Session die in den PC gelegten Ofen-Pommes essen? Welche Bereiche erhalten kühle Luft? Wird eine Festplatte stets zu warm betrieben, erstellen Sie hoffentlich regelmäßig Back-ups. Kühler erreichen je nach Qualität einen gewissen Temperaturunterschied – ist die Ausgangsbasis schlecht, ist es also zu warm im Gehäuse, wird es eng. Die Königsdisziplin ist ein Computer, der kühl und leise läuft.

Und der Hersteller des PCs?

Wie Sie sehen, gibt es beim Bau viel (und noch mehr) zu beachten, damit das System optimal läuft. Die Spezifikationen auf dem Papier erzählen nur die halbe Geschichte. Sowohl beim Eigenbau als auch beim Komplett-PC stellt sich die Frage, wie das zur Verfügung stehende Budget verteilt wird. Legt man Wert auf werbewirksame Komponenten und spart bei Gehäuse, Kühlung und Netzteil? Oder wird das System ausgewogen aufgebaut? Preisknaller mit Top-Prozessor und -Grafikkarte entpuppen sich sonst als Ente, wenn unzulängliche Kühlung das System ausbremst.

Große Computer-Hersteller ordern – mit Ausnahme von Prozessor, RAM und Laufwerken – speziell für das jeweilige System entwickelte Komponenten, teils auf Basis von Standard-Bauteilen. Beispiel: Ein einfacher Office-PC benötigt wenig Strom. Und Netzteile funktionieren nicht sehr effizient, wenn sie kaum ausgelastet werden. Entsprechend lassen diese Hersteller Netzteile fertigen, die für diesen Einsatzzweck ausgelegt sind. Im Zubehörhandel landen solche Komponenten nur selten, da PC-Schrauber üblicherweise stärkere Modelle benötigen oder zumindest möchten. Gehäuse und Kühlung sind ebenfalls auf die verbaute Hardware und den Einsatzzweck abgestimmt.

Kleinere Hersteller wie Hyrican setzen hingegen größtenteils auf dieselben Komponenten, die auch von PC-Bastlern verwendet werden. Der Vorteil: Diese Teile sind in der Regel flexibler, bieten mehr Steckplätze und Erweiterungsmöglichkeiten. Das ist besonders bei Gaming-PCs ein großer Vorteil. Trotzdem können diese Rechner zu einem niedrigeren Preis als Eigenbauten angeboten werden, da Systemintegratoren bessere Deals mit Herstellern aushandeln können und auch günstiger an Lizenzen für Windows 10 Home und Co. kommen.

Fertig-PC aufrüsten?

Eine Option, um die für Sie passende Wunschspezifikation zu erreichen, ist, den Computer nachträglich aufzurüsten – gerne auch erst, wenn tatsächlich Bedarf besteht. Die üblichen Verdächtigen sind Arbeitsspeicher und Festplatte, aber auch die Grafikkarte. In jedem Fall können Sie den Festplatten-Platz erweitern, wenn nicht intern, dann per externer Festplatte. Arbeitsspeicher ist, mit Ausnahme von extrem kleinen Systemen, auch kein Problem. Einzig kann es sein, dass Sie die alten Riegel entfernen müssen, statt sie um neue zu ergänzen. Den nötigen Slot für eine Grafikkarte finden Sie ebenfalls in vielen Fällen, allerdings müssen Sie hier auf die Dimensionen und den Stromverbrauch achten. Schafft das Netzteil diese Last? Auch die Wärmeentwicklung könnte das System in Bedrängnis bringen, wobei Sie Ihren Computer je nach Gehäuse und Mainboard auch mit weiteren Lüftern ausstatten. Welche Optionen sonst noch möglich sind, steht in den Spezifikationen. Alternativ können Sie das Gehäuse öffnen – bitte beachten Sie dabei aber die Garantiebedingungen und eventuelle Siegel. Erlaubt der Hersteller eine fachgemäße Aufrüstung, wird er dies vermutlich kommunizieren.

Entertainment oder Office? Grafik oder Gaming?

Der Einsteiger: Internet, Mails, Social-Media

Günstige Einsteiger-PCs bieten die Basics, um im Internet unterwegs zu sein sowie Social-Media-Apps und Lernprogramme zu nutzen. Hier das Richtige zu finden, ist besonders schwer, denn wegen dem kleinen Budget müssen Sie Kompromisse machen.

In dieser Kategorie treffen integrierte Grafikeinheiten auf günstige Dual- und Quad-Core-Prozessoren. Beliebt sind zum Beispiel im Team Blau (Intel) die Modellreihen Intel CeleronIntel Pentium und Intel Core i3, wobei besonders der Core i3 adäquate Leistung bietet. Im Team Rot (AMD) werden üblicherweise AMD Ryzen 3 und AMD Ryzen 5 in der G-Variante verbaut – diese verfügen über eine eingebaute Grafikkarte, die stärker als die im Intel-Lager ist und auch für etwas Gaming genügt. Da die meisten Aufgaben für diese PCs lediglich einen Kern belasten können, helfen zwei schnelle Kerne oft mehr als vier langsame. Mit Intel Core i3 sind Sie auf der sicheren Seite, bei Celeron und Pentium lohnt es sich, auf die Gold-Variante (auch G genannt) zu setzen. Silber steht für eine Atom-Basis, die pro Kern eher wenig Leistung bringt. In der Intel-Hierarchie ist der Intel Celeron übrigens ganz unten angesiedelt, es folgen Intel Pentium, Intel Core i3, i5, i7 und i9. Server und hochwertige Workstations verwenden Xeon-Prozessoren.

Hinzu kommt eine kleine SSD oder eine größere HDD – letztere ist eher etwas für Geduldige, die viel Platz benötigen. Sinnvoller ist die SSD, deren Speicherkapazität bei Bedarf nachträglich erweitert wird – modellabhängig durch Ergänzung eines internen Datenträgers oder per externer Festplatte. In seltenen Fällen, besonders bei einer SSD mit 128 Gigabyte, erhalten Sie sogar beides. Alternativ gibt es eine 1-Terabyte-Festplatte mit etwas Intel Optane Speicher, der die Festplatte für häufig benötigte Dateien auf SSD-Level bringt. Ein optisches Laufwerk ist, anders als bei Notebooks, weiterhin selbst bei preisgünstigen Modellen die Norm – außer der Computer ist kaum größer als eine DVD. In der Regel werden Sie aber statt des DVD-Brenners vermutlich eher USB-Sticks verwenden, die viel praktischer als eine DVD-RW sind.

Der Arbeitsspeicher sollte vier bis acht Gigabyte groß sein, darunter wird Windows zur Qual. Wer gerne viele Programme oder Browser-Tabs offen hat, sollte nach acht Gigabyte Ausschau halten. Und wer partout keine Ahnung hat, wie viel nun ideal ist, achtet einfach auf das Vorhandensein eines freien Slots und rüstet im Bedarfsfall nachträglich auf.

Ein beliebter Trick, um Geld zu sparen, ist das Betriebssystem: Der Verzicht auf eine Windows-10-Lizenz spart dem Hersteller etwas Geld – den Preisvorteil geben wir Ihnen weiter. Bedenken Sie aber, dass ohne Betriebssystem der Computer nicht funktioniert. Wenn Sie nicht eine ungenutzte und transferierbare Windows-Lizenz besitzen oder sowieso Linux installieren möchten, macht das wenig Sinn. Schließlich kostet eine Windows 10 Lizenz im Handel mehr, als Sie durch den Kauf eines PCs ohne Windows sparen.

Der Allrounder: Ein wenig Gaming, Internet & einfache Bildbearbeitung?

Multimedia-PCs bieten vor allem bessere Komponenten. Insbesondere der Prozessor ist jetzt mindestens ein Intel Core i3 oder AMD Ryzen 3, eventuell auch ein Intel Core i5 oder AMD Ryzen 5. Intel Optane Speicher oder die Kombination aus SSD und Festplatte ist weit verbreitet. Alternativ bieten diese Systeme für viele Anwendungsfälle ausreichend große SSDs. Acht Gigabyte Arbeitsspeicher ist die Norm, um auch einfache Bildbearbeitung mit Software wie Adobe Photoshop Elements angenehm zu machen. Und sogar dedizierte Grafikkarten aus dem Einsteiger-Segment – ideal für Fortnite und Co. – sind möglich. Manche Systeme bieten mehr Speicherplatz als üblich und sparen dafür am Prozessor. Viele Multimedia-PCs bieten im Gegensatz zu dedizierten Office-PCs Bluetooth und WLAN. Klar, zu Hause möchten Sie keine Kabel quer durch das Haus verlegen, während Büros mit CAT-5- und CAT-6-Kabel für Ethernet bestens ausgestattet sind.

Welche Gewichtung für Sie ideal ist, hängt ganz vom Einsatzzweck ab. Allgemeine Aufgaben wie Office und Internet profitieren von einem stärkeren Prozessor sowie ausreichend RAM. Das gilt auch für die Bild- und Videobearbeitung. Allerdings müssen Sie in diesem Fall auch etwas Budget für Speicherplatz einberechnen – ist nur eine kompakte SSD verbaut, stoßen Sie schnell an die Grenzen. Gaming auf gehobeneren Settings erfordert stärkere Abstriche an anderer Stelle, zum Beispiel bei Platz und Prozessor – hier empfehlen wir, das Budget anzuheben.

Der ideale Büro-PC: Leise & schnell

Bei einem Office-PC ist in der Regel der zur Verfügung stehende Speicherplatz nicht so wichtig – wird Zugriff auf größere Dateien benötigt, liegen diese meist auf einem Fileserver ab. Stattdessen spielt die Geschwindigkeit des Speichers eine große Rolle, damit Sie oder Ihre Mitarbeiter morgens schnell loslegen. Ist nur eine Festplatte ohne SSD oder Optane verbaut, kostet Sie das jeden Tag mehrere Minuten. Auch Multitasking ist wichtig, nerviges Warten auf Programme kostet unnötig Geld. Und schließlich sollte auch die CPU über die nötigen Ressourcen verfügen, um große Excel-Tabellen zu verarbeiten. Entsprechend sind acht Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Intel Core i3 oder höher Pflicht. Auf eine Grafikkarte kann hingegen getrost verzichtet werden.

Auch der Formfaktor spielt eine Rolle: Ist der Platz auf- oder unter dem Schreibtisch wertvoll? Soll der Schreibtisch möglichst aufgeräumt sein? Dann bieten sich Mini-Desktop-PCs an, die Sie auf Wunsch mit der entsprechenden Halterung hinter Ihren Monitor schrauben. Alternativ sind vielleicht auch All-in-One-PCs von Interesse, besonders wenn es gut aussehen soll. Last but not least muss auch die Lautstärke bedacht werden. Ein leiser Computer, der nicht ständig die Lüfterdrehzahl ändert, ist für Ihr Wohlempfinden und für Ihre Konzentration Gold wert.

Windows 10 ProManagement-Features, die Ihrer IT die Arbeit erleichtern, ein Fokus auf Zuverlässigkeit sowie umfangreicher Support treiben die Preise von Modellen wie dem Lenovo ThinkCentre, Dell OptiPlex und HP ProDesk etwas höher, sind es aber auch Wert.

Königsklasse Gaming-PCs: Wenn Geld keine Rolle spielt

Möchten Sie auf hohem Niveau spielen, führt kein Weg am Gaming-PC vorbei. Dagegen sieht eine Spielekonsole alt aus. Wichtig ist in dieser Kategorie eine sehr schnelle Grafikkarte, je nach Budget sogar mit Raytracing-Unterstützung (NVIDIA GeForce RTX) – dann wirkt das Bild besonders realistisch und atmosphärisch. Zweitrangig ist der Prozessor: Der sollte natürlich schnell sein, braucht aber nicht so viele Kerne. Mehr als 6 Kerne sind hauptsächlich für Streamer von Interesse, bei denen das Videobild abgegriffen und ins Internet gesendet wird. Oftmals wird die endgültige Performance auch von der Grafikkarte begrenzt, gerade bei höheren Auflösungen. 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sind hilfreich, ebenfalls eine SSD. Die sollte aber größer ausfallen. Moderne AAA-Spiele können hunderte Gigabytes belegen – ärgerlich, wenn Sie auf Ihrem schnellen Gaming-PC keine Spiele installieren können. Die oft verbaute Festplatte schafft Abhilfe, ist bei der Installation, bei Updates und beim Start allerdings viel langsamer.

Eine Top-Grafikkarte alleine kann über 1.000 Euro kosten. Doch wie schnell muss es für Sie sein? Das hängt ganz von Ihren Ansprüchen und Ihren Spielen ab. Wie hoch ist die Auflösung Ihres Monitors? Gerade 4K kostet sehr viel Leistung und erfordert für ein flüssiges Bild auf höchsten Qualitätseinstellungen den Einsatz eines Spitzenmodells wie der NVIDIA GeForce RTX 2070 Super oder höher. Die Grafikkarte ist hier meist der limitierende Faktor, sodass es keinen so großen Unterschied macht, ob Sie einen Ryzen 5 3600 oder einen Ryzen 9 3900X verwenden – zumindest beim Gaming. Reicht Ihnen QHD oder sogar nur FHD, sinken die Hardware-Anforderungen bezüglich der Grafikkarte deutlich. Weiteres Optimierungspotential gibt es, wenn Sie in der Regel nur ein oder zwei Games spielen – dann tut es eine kleinere SSD.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die hitzigen Komponenten gut gekühlt werden, zum Beispiel per üppig dimensionierter Wasserkühlung. Das ist einer der Hauptunterschiede zwischen den Einsteiger-Serien der Hersteller – zum Beispiel zwischen Acer Nitro und den High-End-Gaming-PCs Acer Predator. Neben leiserem Betrieb profitieren Sie dann unter Umständen auch von höherer Performance. Außerdem sind viele Gamer-PCs auf spätere Erweiterbarkeit ausgelegt – manche Hersteller werben sogar damit, dass die Garantie nicht erlischt und die restlichen Komponenten wie das Netzteil ausreichend großzügig dimensioniert sind.

Bei den Gehäusen finden Sie eine breite Palette, vom kompakten Komplett-System im Raubtier-Design bis hin zum eleganten Tower. (Steuerbare) Beleuchtung ist gerne gesehen, schließlich sollen die Geräte auch optisch etwas her machen. Sparsame Gamer, die mehr Wert auf Leistung legen, finden aber bei Herstellern wie Hyrican auch Systeme, die sich auf das Wesentliche beschränken.

Gerade bei Gaming-PCs sind auch Eigenbauten eine valide Option, da Sie hier genau das bekommen, was Sie sich wünschen. Sei es die Beleuchtung, das Gehäuse-Design oder der entsprechende Fokus auf Kühlung. Da der PC direkt bei Ihnen gebaut wird, sind auch Kühllösungen, die den Versand nicht überleben würden, möglich (zum Beispiel der Noctua NH-D15, der mit 1,3 Kilogramm am Mainboard zerrt). Vielleicht möchten Sie auch ein Maximum aus der Hardware herausholen und übertakten – für einige ein eigenes Hobby, das mit Flüssigstickstoff seltsame Blüten treiben kann. Die passenden Komponenten finden Sie selbstverständlich bei Cyberport.

Die Workstation: Gaming-PC für Profis

Workstations im Bereich Grafik, Video, Audio, Softwareentwicklung, Architektur, Produktdesign sowie 3D-Visualisierung benötigen, wie Gaming-PCs, leistungsstarke Hardware. Wie genau diese ausgelegt sein soll, kann aber variieren. So profitieren alle von extrem schnellen Prozessoren, wobei zahlreiche Kerne eher unterstützt werden als bei Games – gerade, wenn 3D-Grafiken gerendert werden. Ideal sind hier Prozessoren der Intel Xeon Serie mit bis zu 18 Kernen und 36 Threads sowie AMD Threadripper mit bis zu 32 Kernen und 64 Threads. Die Grafikkarte kann zum Beispiel beim Videoschnitt und Color Grading, aber auch beim Produktdesign und in der 3D-Visualisierung helfen. Mit wenigen Ausnahmen, zum Beispiel wenn der verwendete Renderer hauptsächlich Raytracing auf der GPU betreibt, muss es allerdings keine Top-Gaming-Karte sein. Vielmehr bieten sich NVIDIA Quadro und AMD Radeon Pro an, die mit optimierten Treibern und Detailverbesserungen auf den Workstation-Markt abzielen. Üppige und rasante Speicherausstattung sind in dieser Kategorie ebenfalls nützlich.

Es gibt noch weitere Unterschiede, weswegen es Sinn machen kann, statt auf einen Gaming-PC auf eine dedizierte Workstation zu setzen. Zum Beispiel werden Gaming-PCs meist mit Headset oder Lautsprechern betrieben. Eine etwas lautere Geräuschkulisse geht da schnell unter. Nur stellen Sie sich den Lärm im Büro vor, wenn mehrere High-End-Maschinen nach Frischluft schreien. Konzentriertes Arbeiten ist da schwer. Auch hängt, abgesehen von Meisterschaftsspielen, wenig von der Zuverlässigkeit des Systems ab. Desktop-Computer für den Produktiveinsatz dürfen hingegen nicht ausfallen: jeder Absturz, jede Downtime wegen defekter Komponenten kostet viel Geld oder sorgt sogar für verpasste Deadlines. Der Einsatz von Arbeitsspeicher mit ECC-Unterstützung verhindert, dass sich unbemerkt Fehler einschleichen.

Die Alternative: Der Macintosh

Keine Lust auf Windows? Bereits Fan von Ihrem iPhone oder iPad? Dann schauen Sie sich doch bei Apple um. Los geht es beim Mac mini, einem eleganten, flachen Computer im Miniaturformat. Von Einsteigeraufgaben bis hin zur Bildbearbeitung bewältigt er alles mit Bravour. Lediglich die Grafik-Performance schwächelt ein wenig. Per externer Grafikkarte kann das geändert werden. Das wohl beliebteste Modell ist der iMac. Dank sehr hochwertigem Monitor und starker Hardware sind diese Geräte für fast alle Aufgaben gewappnet – besonders in der iMac Pro Ausführung. Die Oberklasse bildet bei Apple der Mac Pro. Als Workstation bietet dieser in der neusten Variante extrem viel Leistung und Flexibilität. Für professionelle Anwender in Film- und Fernsehen, Tonstudios und mehr die perfekte Maschine.

Das Surface Studio 2 verbindet Desktop-PC und Zeichentisch zur modernen All-in-One-Lösung. Per Stift mit Druck- und Neigungssensor retuschieren Sie in Perfektion oder erstellen neue Kunstwerke.

Gaming-PCs von Hyrican wie der Crystal setzen auf ausgewählte Premium-Komponenten für höchste Performance und gute Erweiterbarkeit.

Sie benötigen einen preiswerten PC für Familie oder Büro? Dann finden Sie bei Cyberport garantiert den passenden Computer.

Ein All-in-One bietet das komplette Paket: Der Monitor ist bereits elegant integriert. Das spart Platz auf dem Schreibtisch und sieht gut aus.

Sie wollen nicht nur zocken, Sie wollen gewinnen? Wundern Sie sich, wieso Sie Ihr Gegner stets sieht, bevor Sie ihn sehen? Bestimmt hat er bereits einen guten Gaming-Monitor.

Mit Acers Predator-Serie vertrauen Sie auf die richtige Ausstattung von Notebook bis Monitor, um künftigen Gaming-Perlen gewachsen zu sein.

Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Gaming-Computer – von der richtigen Hardware bis zum passenden Zubehör.

Gaming kann ganz schön ins Geld gehen. Deswegen sparen clevere Gamer in unserem Gaming-Outlet: Restposten & B-Ware zum Stöbern.

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Steht in Ihrem Büro noch ein 17-Zoll-Monitor? Leidet Ihre Produktivität, weil Sie ständig am Scrollen sind? Das muss nicht sein.

Vom Smartphone sind Sie es längst gewöhnt: gestochen scharfe Displays. Doch am PC zählen Sie Pixel. Mit einem 4K-Monitor schaffen Sie Abhilfe.

Seitdem Sie einen neuen Monitor besitzen, erinnern Ihre Games eher an eine Slide-Show? Dann ist vielleicht ein neuer Gaming-PC fällig.

Ohne guten Monitor macht ein starker Computer nur halb so viel Spaß. Darum bietet Dell Top-Modelle für Einsteiger und Profis.

Wenn Sie mit den integrierten Lautsprechern Ihres Monitors nicht zufrieden sind, schauen Sie sich doch unsere PC-Lautsprecher an.

Inspiration gefällig? In unseren PC-Charts sehen Sie, welche Desktops bei unseren Kunden gerade am beliebtesten sind.

Für die Frischekur benötigen Sie die richtige Hardware. Die Netzwerk- und Komponenten-Charts zeigen, wofür sich Cyberport-Kunden entschieden haben.