


NAS & DAS
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NAS & DAS - die intelligenten Storage-Lösungen
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein NAS Server?
- Netzwerkfestplatten und Co. kurz erklärt
- Anwendungsbereiche für NAS-Laufwerke
- Verschiedene Speichermethoden
- Die wichtigsten Hersteller von NAS auf einen Blick
- Vor- und Nachteile eines NAS-Systems
- Statt NAS doch lieber DAS?
- Anwendungsbereiche für DAS-Festplatten
- Die Speichermethode DAS
- Die wichtigsten Anbieter von DAS auf einen Blick
- Vor- und Nachteile von DAS-Geräten
- NAS-Festplatten und mehr beim Experten Cyberport kaufen
Was ist ein NAS Server?
Die Abkürzung NAS steht für „Network Attached Storage“. Ein NAS Server ist ein dedizierter Speicherserver, der ausschließlich für die zentrale Datenspeicherung, Datensicherung und Datenbereitstellung in einem Netzwerk entwickelt wurde. Im Gegensatz zu einem normalen PC oder einer einfachen externen Festplatte läuft ein NAS Server mit einem speziellen Betriebssystem und bietet umfangreiche Funktionen wie automatische Backups, Dateifreigaben, Medien-Streaming, Versionsverwaltung, Zugriffsrechte-Management und einen Remote-Zugriff.
Der NAS Server wird per Ethernet (LAN) in die bestehende IT-Infrastruktur eingebunden. Dadurch haben alle autorisierten Nutzer:innen im Netzwerk und einen sicheren Zugriff auf die gespeicherten Daten. Ein NAS Server funktioniert somit wie eine intelligente, externe Festplatte mit besonders hoher Speicherkapazität, und vielen Anwendungsmöglichkeiten. Ein NAS Server eignet sich für kleine Unternehmen, aber auch für Haushalte.
Netzwerkfestplatten & Co. kurz erklärt
In vielen Unternehmen und Haushalten steigt der Speicherbedarf durch die zunehmende Digitalisierung stark an. Immer mehr Kundendaten müssen erfasst, gespeichert und verfügbar gehalten werden. Daher ist es notwendig, die Speicherkapazität effizient zu erweitern.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, dies zu erreichen. Netzwerkfestplatten, wie beispielsweise ein NAS Server oder ein DAS-Laufwerk. Ein DAS Server wird direkt mit einem Computer oder Server verbunden und bietet einen lokalen Zugriff. Anders als bei Cloud-Lösungen erfolgt die Erweiterung bei beiden Varianten mit Festplatten, sodass Sie unabhängig von externen Anbietern bleiben.
Ein DAS-Laufwerk wird hingegen direkt mit anderer Hardware wie Laptops verbunden und bietet somit einen lokalen Zugang. Welche Storage-Lösung infrage kommt, bestimmt die bereits vorhandene Hardware und der gewünschte Anwendungsbereich.
Anwendungsbereiche für NAS-Laufwerke
Netzwerkfestplatten wie ein NAS Server erreichen ihr volles Potenzial, wenn sie im richtigen Anwendungsbereich verwendet werden. Zur Übersichtlichkeit wird hier grundsätzlich von verschiedenen Abstufungen, auch „Tier“ genannt, gesprochen. NAS-Systeme kommen meistens bei Tier 2 oder Tier 3 zum Einsatz. Stufe 2 wird verwendet für Dokumente, die nicht tagtäglich benötigt werden, wie Backups und Archiv-Daten. Tier 3 wird für sämtliche Dateien verwendet, die aufbewahrt, aber nicht mehr aktiv benötigt werden. NAS-Server eignen sich immer dann, wenn mehrere Clients auf einen Fileserver zugreifen müssen.
Verschiedene Speichermethoden
NAS-Laufwerke kommen in der Regel mit einer von zwei Speichermethoden daher, entweder block- oder dateibasierte Sicherung. Arbeitet die Netzwerkfestplatte dateibasiert, läuft der Prozess ähnlich ab wie bei einzelnen PCs oder iMac. Informationen werden hier als Dateien in Dateiordnern abgelegt, wodurch dein hierarchisches Verzeichnis entsteht. Dieses Modell ist besonders intuitiv, da die meisten User:innen es bereits kennen. Vorzugsweise werden für Speicher- und Backup-NAS HDD-Festplatten als Speichermedium verwendet. Bei diesen Festplatten ist der Preis pro GB oder TB günstig im Vergleich zu SSDs.
Eine blockbasierte Sicherung wandelt Informationen hingegen in abgetrennte Blöcke um, welche bei Bedarf vom Server wieder zusammengesetzt werden. Der Abruf erfolgt hier besonders schnell, weshalb diese Variante bei einem NAS Server für den Zugriff von mehreren Nutzer:innen zum Einsatz kommt. Vor allem für Unternehmen sind SSD-basierte NAS-Server aufgrund der Schnelligkeit attraktiver als solche mit HDD.
Die wichtigsten Hersteller von NAS auf einen Blick
Hast du bereits verschiedene NAS-Server miteinander verglichen, bist du wahrscheinlich auf Hersteller gestoßen, die dir bisher noch nicht bekannt waren. Der bekannteste Hersteller davon ist Synology. Mit Synology NAS findest du die sogenannten Bay-Desktop-NAS. Diese sind ideale Storage-Lösungen für mittelständische Unternehmen, die ihre Datenverwaltung vereinfachen oder den Datenschutz zentralisieren möchten.
Auch QNAP NAS ist ein sehr beliebter Anbieter, der besonders für schnelle NAS-Systeme mit intuitiver Verschlüsselung bekannt ist. ASUSTOR überzeugt mit den Produktreihen Drivestor und Lockerstor durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Western Digital (kurz WD) richtet sich mit seinen WD My Cloud-Lösungen vor allem an Privatnutzer.
Vor- und Nachteile eines NAS-Systems
Die Infrastruktur Ihres Unternehmens durch NAS-Festplatten zu erweitern, hat einige Vorteile, im Vergleich zu anderen Storage-Lösungen jedoch auch potenzielle Nachteile.
| Vorteile von NAS | Nachteile von NAS |
| unkomplizierte Anbindung an bestehendes Netzwerk | erhöhte Latenz |
| als Backup-Lösung nutzbar | zusätzliche Belastung des LANs |
| einfache Verknüpfung mit Clients | Datenzugriff bei Ausfall nicht möglich |
| Speicher in der Regel durch mehr oder größere Netzwerkfestplatten erweiterbar (GB oder TB) |
Statt NAS doch lieber DAS?
„DAS“ steht für „Direct Attached Storage“. Diese Speichererweiterung funktioniert grundsätzlich wie eine externe Festplatte, die auch im Privaten oft verwendet werden. Ein DAS wird direkt über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, beispielsweise USB, an andere Hardware wie Laptops und PCs angeschlossen. Auch RAID-Systeme zählen zu den DAS, benötigen aber anders als Standard-DAS-Systeme keinen Controller wie einen Server oder Head.
Durch den geringen Installationsaufwand und günstigen Preis handelt es sich hier um die ideale Einstiegsvariante für Unternehmen.
Anwendungsbereiche für DAS-Festplatten
Auch bei DAS-Festplatten sorgt das Abstufungssystem für Übersicht und Verständlichkeit. Da diese Art von Festplatte direkt an die Hardware angeschlossen wird, liegt es nahe, dass auf einem DAS häufig genutzte Dateien oder sogar Programme abgespeichert oder installiert werden. Tier 0 und Tier 1 sind somit die Anwendungsbereiche eines DAS.
Die Speichermethode DAS
DAS werden häufig auch als „Block-Level-Storage“ bezeichnet. Wie dieser Name bereits verrät, arbeiten DAS-Systeme ausschließlich mit blockbasierter Sicherung. Kombiniert mit der direkten Verbindung zur Hardware wird so eine hohe Performance bei geringer Latenz ermöglicht. Die Größen sind sowohl im GB-Bereich als auch im TB-Bereich angesiedelt.
Die wichtigsten Anbieter von DAS auf einen Blick
Wie bei den NAS-Servern ist QNAP auch hier als eine der wichtigsten Marken vertreten. Die TL-Serie des Unternehmens bietet leistungsfähige Speichererweiterungen. Der Hersteller LaCie spezialisiert sich auf professionelle High-End Storage-Lösungen mit bis zu 108 TB. SanDisk, ein Tochterunternehmen von WD, stellt hingegen DAS Server für sämtliche Anforderungen und Preisklassen her, angefangen beim Privatgebrauch bis hin zu DAS-Festplatten für KMU.
Vor- und Nachteile von DAS-Geräten
Auch die Implementierung eines DAS-Laufwerks bringt Vor- und Nachteile mit sich:
| Vorteile | Nachteile |
| günstig in der Anschaffung | eingeschränkte Skalierbarkeit |
| niedrige Instandhaltungskosten | durch benötigten Hardware-Anschluss unflexibel |
| kein zusätzlicher Protokoll-Stack notwendig | Zugriffe müssen über Benutzerechte freigegeben werden |
| Zugriffe direkt vom System aus steuerbar | ohne RAID-System keine Failover-Option |
| durch direkte Verbindung geringe Latenz |
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Text aktualisiert 13. Mai 2026
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