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AAC

AAC (Advanced Audio Coding) ist ein von der MPEG-Arbeitsgruppe zertifiziertes verlustbehaftetes Kompressionsverfahren für Audiodaten. Zu den Formaten, die das Advanced Audio Coding verwenden gehören die Dateien mit den Dateiendungen aac, 3gp, mp4 und m4a. Als Format zur verlustbehafteten Audiokomprimierung tritt AAC in Konkurrenz zu anderen Formaten wie MP3, WMA und (Ogg) Vorbis. AAC besitzt eine höhere Kompressionsrate als vergleichbare Formate und erreicht bereits ab 64 KBit/s akzeptable, wenn auch eingeschränkte Stereo-Qualität; 96 KBit/s entsprechen guter UKW-Qualität, und 128 KBit/s gelten als CD-nah (hohe Transparenz). Bitraten ab 224 KBit/s gelten als mit dem verlustfreien CDDA-Format vergleichbar, benötigen aber wesentlich weniger Speicherplatz.

Verwendung & Verbreitung von AAC

Das AAC-Format findet unter anderem Verwendung in Online-Musikgeschäften wie iTunes Store und Real Music Store oder in den Streams von Online-Radios, zudem wird es von vielen Mobiltelefonen und Multimedia-Playern unterstützt. Apple iTunes, der iPod und der iTunes Store führten zu einer flächendeckenden Verbreitung des AAC-Formats. Dabei kombinierte Apple bis 2009 die verkauften Lieder aus dem iTunes Store mit der digitalen Rechteverwaltung FairPlay. Seit 2009 sind alle im Apple iTunes Store gekauften Musiktitel mit 256 KBit/s im AAC-Format komprimiert und besitzen keinen originären Kopierschutz mehr.

Lizenzen & Patente auf AAC

Ein weiterer Faktor bei der Verbeitung des AAC-Formats, unter anderem für Streaming-Content, ist das zugundeliegende Lizenzmodell: Zur Verbreitung von AAC-komprimierten Inhalten sind im Gegensatz zum MP3-Format keine Lizenzzahlungen notwendig. Allerdings müssen Hersteller von Anwendungen, die AAC implementieren eine Lizenz erwerben.

 

Zuletzt aktualisiert am 10.11.2017 von Cyberport-Redaktion